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Wirtschaftlichkeit

Die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage resultiert aus den Einnahmen durch die gesetzlich und langfristig (Jahr der Inbetriebnahme plus 20 Jahre) durch das EEG ("Erneuerbare Energien Gesetz") garantierten Vergütungen für den erzeugten und in das öffentliche Stromversorgungsnetz eingespeisten Strom.

Die Einnahmen "fließen" unmittelbar nach der ersten Inbetriebnahme.
Aktuelles zum Thema vom Bundesministerium für Umwelt


Vergütung nach dem EEG 2012 ab 01.01

Leistung der Anlage Cent/kWh in 2012 Cent/kWh ab 01.04.2012
0 - 30 kWp 24,43
30 - 100 kWp 23,23
100 - 1000 kWp 21,98
> 1000 kWp 18,33


Ab April 2012 erfolgt die Reduzierung der Einspeisevergütung in Schritten von 15 Ct pro Monat. Damit soll der erhöhte Zubau mit PV-Anlagen zum Ende eines Vergütungszeitraumes unterbunden werden.

Beispielrechnung Stromerlös
kleines Einfamilienhaus
Dachfläche: 60 m²
Netto Leistung der Solaranlage: 8,5 kWp
Sonneneinstrahlung: 950 kWh/m²
Einspeisesatz: 0,2443 EUR pro kWh
Erlös pro Jahr: 8,5 kWp*950 kWh/m²*0,2443 EUR = 1.972,72 EUR


Einspeisevergütung

Nach dem EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) sind Netzbetreiber verpflichtet ihren eingespeisten Strom zu einem festgeschriebenen Betrag zu vergüten. Diese Vergütung ist für mindestens 20 Jahre garantiert und variiert je nach Jahr der Inbetriebnahme und nach Art der Anlage. Der Satz verhällt sich degressiv - wird somit jedes Jahr geringer. Ein Grund mehr zeitnah zu investieren. Genaueres können Sie folgender Tabelle entnehmen (Angaben in Cent/kWh laut EEG):

Anlagentyp 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015
Freiflächenanlage 35,49 31,94 28,75 26,16 23,81 21,66 19,71 17,94
Dachanlage bis 30 kW 46,75 43,01 39,57 36,01 32,77 29,82 27,13 24,69
Dachanlage ab 30 kW 44,48 40,91 37,64 34,25 31,17 28,36 25,81 23,49
Dachanlage ab 100 kW 43,99 39,58 35,62 32,42 29,50 26,84 24,43 22,23
Dachanl. ab 1000 kW 43,99 33,00 29,70 27,03 24,59 22,38 20,37 18,53



Geförderte Altersvorsorge

Neben der gesetzlich garantierte Einspeisevergütung, Abschreibungsmöglichkeiten und zinsgünstigen Finanzierungen stellt Photovoltaik auch durch staatliche Förderungen eine sichere Investition in Ihre Zukunft dar.

Als Förderprogramm ist dabei besonders das Programm "Solarstrom erzeugen" der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) für kleine bis mittlere Anlagen interessant. Weitere Informationen zu Förderprogrammen erhalten Sie auch auf www.kfw.de oder beim Internationale Wirtschaftsforum für Regenerative Energien (www.iwr.de).


Gewinn/ Wirtschaftlichkeit

Eine durchschnittliche Photovoltaikanlage amortisiert sich nach etwa der Hälfte ihrer Betriebsdauer. Im Schnitt nach 10 - 13 Jahren. Rechnerisch zählen somit alle Folgeeinahmen bereits zu Ihrem Gewinn. Sicherlich ist die genaue Leistung der Anlagen (und somit Ihre Einnahmen) von der jeweiligen Lage und Fläche abhängig. Gerne führen wir für Sie eine individuelle Wirtschaftlichkeitsberechnung durch.


Antrag auf Vergütung von Solarstrom

Der Antrag wird bei Ihrem Energieversorger bzw. Stromlieferanten gestellt.
Der Anschluss der Fotovoltaikanlage an das öffentliche Stromnetz wird dem Netzbetreiber lediglich gemeldet. Ein schriftlicher Vertrag ist nicht erforderlich - in vielen Fällen nicht einmal empfehlenswert.

Zur Anmeldung können folgende Informationen für Ihren Energieversorger wichtig sein:

  • Ausgefülltes Formblatt zur Anmeldung zum Anschluss an das Niederspannungsnetz (eingetragener Elektroinstallateur)
  • Aktueller Lageplan aus dem die Bezeichnung und die Grenzen des Grundstückes sowie der Anbringungsort der Anlage hervorgehen
  • Datenblatt mit den technischen Daten der Anlage
  • Übersichtsplan der gesamten elektrischen Anlage mit Daten der eingesetzten Betriebsmittel (einpolige Darstellung ist ausreichend)
  • Beschreibung der Schutzeinrichtungen (ENS oder Frequenz und Spannungsüberwachung)
  • Beschreibung der Art und Betriebsweise des Generators/Wechselrichters mit Angabe von Hersteller, Typenbezeichnung und den technischen Daten (Datenblatt des Herstellers)
  • Nachweis über die Erfüllung der an den Wechselrichter gestellten Forderungen

Ansprechpartner ist also Ihr Enerigeversorger und natürlich die ausführende Firma, die Ihnen hier unbedingt helfen sollte.